22.12.2015, 15:04 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin Angestellter in einer ortopädietechnischen Werkstatt, so viel vorneweg. Ihre Gehhilfen mögen ja toll und alles sein, wir haben mittlerweile in unserer Werkstatt vor 5 Wochen einem unserer Patienten ein Paar Ihrer Wundergehhilfen bestellt. Derzeit warten wir noch auf ein Feedback unseres Patienten, allerdings wartet unser Patient, genauso wie wir nach wie vor auf die Krücken. Seit 5 Wochen kein Feedback der Fa. Ganymed, lediglich auf Anruf hin bekommt man mitgeteilt, dass es Liefer-und Produktionsschwierigkeiten gäbe. Aber kein Mitarbeiter kann uns ein Lieferdatum nennen, kein Mitarbeiter der Fa. Ganymed kommt auf die Idee den Menschen, die Gehhilfen bestellt haben ein Update zu geben, zum Beispiel ein wöchentlich wie es mittlerweile um das Lieferproblem bestellt ist. Allen Patienten, die sich auf den Rezeptvordruck verlassen, sei nur noch so viel gesagt: Gehhilfen haben bei allen gesetzlichen Krankenkassen, auch Ersatzkassen, einen FESTPREIS. Das bedeutet, auch wenn der Arzt durch Rezept Ganymed Gehhilfen verordnet, zahlen die Kassen lediglich diesen vereinbarten Festpreis. Die Differenz muss der Patient selbst tragen. Auch bei einem Kostenvoranschlag des Sanitätshauses lehnt die Kasse diesen ab, mit Verweis auf den Festpreis. Diesen Fall hatten wir bereits öfter. Auch der eingeschaltete medizinische Dienst hat sich auf die Festpreisregelung berufen.